Mit Brückenformulierungen überzeugen

 

1. Sammeln Sie so viel Information über Ihren Gesprächspartner, wie möglich. Was
Sie nicht aus den Kundendaten wissen, können Sie im Gespräch erfragen.

 

2. Mit dem Wissen darüber, was Ihr Partner möchte, wünscht, befürchtet und so
weiter, schlagen Sie eine Brücke zu ihm, denn Sie können daraus Ihre Nutzen-Argumente ableiten. Beispiele für Brückenformulierungen:

  • „Unser zentraler Telefonservice ist rund um die Uhr besetzt. Das heißt für Sie, dass Sie uns jederzeit erreichen können.“
  • Das hat für Sie den Vorteil ...
  • Sie möchten also ...
  • Das hilft Ihnen ...
  • Damit vermindern Sie ...
  • Das bedeutet für Sie ...
  • Das ermöglicht Ihnen ...
  • Das erleichtert Ihnen ...

 

3. Verwenden Sie möglichst häufig die Sie-Ansprache. Statt „Ich schicke Ihnen ...“
sagen Sie besser „Sie bekommen ...“. Ihr Gesprächs- oder Briefpartner wird
aufgeschlossener für Ihre Argumente.

 

4. Sagen Sie oft bitte und danke. Sätze, die mit bitte und danke beginnen sind automatisch Sie-orientiert:

  • Bitte denken Sie daran, ...
  • Bitte unterschreiben Sie den Durchschlag und ...
  • Danke für Ihre netten Worte.
  • Vielen Dank, dass Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben.

 

5. Verwenden Sie starke Formulierungen. Mit schwachen Formulierungen schwächen Sie Ihre Position; Sie wirken verunsichert und wenig vertrauenswürdig.



Vermeiden Sie Konjunktive wie „Ich würde meinen ...“ sondern sagen Sie Ihre Meinung ohne Einleitung.

Und vermeiden Sie Weichmacher wie „Vielleicht schaffen wir das in einer Woche... „
oder „Eigentlich können wir erst nach Ostern liefern...“ sondern sagen Sie „Wir
schaffen das bis in einer Woche...“ und „Wir liefern gleich nach Ostern ...“