Das Warming-up bei Besprechungen

 

Besprechungen  und Tagungen, bei denen sich die Teilnehmer nicht oder nur wenig kennen,  verlaufen erfolgreicher, wenn die Runde mit einem Warming-up beginnt.

 

Die Kennenlernphase lockert und entspannt die Atmosphäre und vermittelt den Teilnehmern, dass es auch auf sie als Person ankommt, nicht nur auf das Thema.

 

  • Kennenlern-Matrix: Auf einem Flipchartblatt oder der Pinnwand steht die Überschrift: „Wir über uns.“ Darunter tragen die Anwesenden nacheinander ihre Daten in eine vorbereitete Tabelle ein: Name, Funktion,... Wichtig ist, dass mindestens eine Spalte für persönliche Angaben vorgesehen ist, wie zum Beispiel Hobbies, Lieblingsbuch, Leibgericht ...

 

  • Kennenlern-Matrix (Variante): Sie als Moderatorin tragen die Daten ein, die die Teilnehmer, in der Vorstellrunde nennen. Setzen Sie diese Variante ein, wenn Teilnehmer dabei sind, die es noch nicht gewohnt sind, vor eine Gruppe zu treten.



  • Interview: Teilen Sie die Gruppe in Paare ein. Diese Interviewpartner stellen sich dann gegenseitig Fragen. Geben Sie den Rahmen und die Zeit für das Interview vor. Anschließend stellt jeder Teilnehmer seinen Partner vor. Vorteil dabei: Die Teilnehmer kommen miteinander ins Gespräch. Nachteil: zeitaufwendig.



  • Begrüßungsspiel: Sie geben jedem Teilnehmern ein Blatt; auf dem verschiedene Botschaften stehen: „Bitte begrüßen Sie Herrn X
    und sagen Sie ihm, dass die Mittagspause um 12 Uhr beginnt.“ Auf diese Weise begrüßt jeder Teilnehmer einen anderen und wird von einem weiteren begrüßt. Anschließend fragen Sie die Teilnehmer, von wem sie begrüßt wurden und welche Nachricht sie bekommen haben. Vorteil: Das Spiel dauert nicht lange, die Teilnehmer kommen mit mehreren anderen ins Gespräch. Und Sie können nebenbei den Ablauf des Tages vermitteln.